Inmitten der eskalierenden Missbrauchsvorwürfe gegen Sean „Diddy“ Combs meldet sich nun auch Musikikone Gloria Estefan zu Wort – und verteidigt nicht nur ihren Ehemann Emilio Estefan, sondern auch ihre eigene Integrität. In einer neuen Erklärung gegenüber „TMZ“ und weiteren Medien bezeichnete sie die Anschuldigungen eines anonymen Klägers als „völlig erfunden“ und den Mann hinter der Klage als „nicht ganz richtig im Kopf“.

Die Klage behauptet, dass der Kläger im Jahr 2015 auf einer sogenannten „Freak Off“-Party auf Star Island in Miami sexuell missbraucht worden sei. Diese Veranstaltung soll angeblich in Diddys Anwesen stattgefunden haben – verbunden durch einen geheimen Tunnel mit dem Haus der Estefans. Neben Diddy wurden auch Prominente wie Jay-Z, Beyoncé, LeBron James und Gloria Estefan selbst in der Klage erwähnt.
Gloria Estefan weist alle Vorwürfe entschieden zurück: „In meinem Haus hat nie eine solche Party stattgefunden. Diddy war ein freundlicher Nachbar, der viel Zeit mit seiner Mutter verbracht hat – mehr nicht.“ Auch die Behauptung, sie habe den Zustand des Opfers bemerkt und einen Krankenwagen gerufen, dementiert sie klar.
Die Grammy-Gewinnerin zeigt sich schockiert darüber, in die Affäre hineingezogen worden zu sein. Ihr Ehemann Emilio Estefan wurde ebenfalls in der Klage genannt, jedoch nicht als Hauptangeklagter. Diddys Anwälte bezeichnen die Vorwürfe als „sensationslüstern und falsch“, während der Rap-Mogul weiterhin auf „nicht schuldig“ plädiert.
Für das Hip-Hop-Portal rap2soul bleibt abzuwarten, wie sich der Prozess entwickelt – doch eines ist klar: Gloria Estefan kämpft mit Nachdruck gegen die Versuche, ihren Ruf und den ihres Mannes zu beschädigen. | mit KI
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