Ja Rule attackiert 50 Cent wegen Diddy-Doku – neue Enthüllungen befeuern den Beef

Die Veröffentlichung der Netflix‑Dokuserie Sean Combs: The Reckoning, produziert von 50 Cent, hat eine der ältesten Feindschaften im Hip-Hop erneut entfacht. Ja Rule nutzt die mediale Aufmerksamkeit, um seinen Rivalen frontal anzugreifen – und nennt ihn öffentlich einen „Verräter“ bzw. „dry snitch“. In US‑Medien wird der Schlagabtausch inzwischen als Wiederaufflammen eines „Beefs wie 2003“ beschrieben.

Eine farbige Kohlezeichnung von P. Diddy in einer nachdenklichen Gefängnisszene (Ki-Arts)
Eine farbige Kohlezeichnung von P. Diddy in einer nachdenklichen Gefängnisszene (Ki-Arts)

Ja Rule wirft 50 Cent vor, die Diddy-Doku nicht aus moralischen Gründen, sondern aus persönlicher Feindseligkeit produziert zu haben. In mehreren Posts bezeichnete er 50 Cent als „rat“ und „dry snitch“. Laut AllHipHop fordert Ja Rule sogar, dass 50 Cent die Einnahmen aus der Doku an Opfer häuslicher Gewalt spenden solle. Auch Complex berichtet, dass Ja Rule 50 Cent wegen dessen Rolle im Projekt verspottet und ihm Heuchelei vorwirft.

Währenddessen sorgt eine weitere bizarre Episode für Schlagzeilen: 50 Cent behauptet, P. Diddy habe ihm aus dem Gefängnis Blumen geschickt – ein angebliches „Friedensangebot“, das viele US‑Medien eher als Provokation interpretieren. Cinemablend berichtet, dass 50 Cent selbst überrascht gewesen sei und das Geschenk öffentlich kommentierte. Complex wiederum schreibt, dass Diddys Sprecher die Aktion entschieden dementiert. Rolling Out bestätigt ebenfalls, dass Diddys Team jede Beteiligung an der Blumenlieferung zurückweist.

Doch damit nicht genug: 50 Cent soll bewusst ein TV‑Interview auf einem Sender gegeben haben, der in US‑Bundesgefängnissen ausgestrahlt wird – offenbar, damit Diddy das Gespräch aus seiner Zelle sehen kann. Die Hollywood Reporter‑Berichterstattung über das Interview auf Good Morning America zeigt, wie 50 Cent seine Beteiligung an der Doku rechtfertigt und betont, dass Schweigen der Hip-Hop‑Community sonst als Zustimmung zu Diddys Verhalten gewertet würde.

Die britischen Medien greifen den Streit ebenfalls auf. Primetimer und andere UK‑Portale berichten ausführlich über Ja Rules Reaktionen und die virale Dynamik des Konflikts. Die internationale Presse zeichnet ein Bild zweier Rap‑Veteranen, die ihren jahrzehntelangen Konflikt nun auf einer neuen Bühne austragen – mit Netflix, Social Media und sogar Gefängnis-TV als Waffen.

Der Beef zwischen 50 Cent, Ja Rule und Diddy ist damit endgültig im Jahr 2025 angekommen: größer, medialer und absurder als je zuvor. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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