Die Berliner Rapperin Juju, bekannt als ehemalige Hälfte des gefeierten Hip-Hop-Duos SXTN, sorgt derzeit für Schlagzeilen – allerdings nicht mit neuer Musik, sondern mit einem Hilferuf. In ihrer Instagram-Story bat sie ihre Community um Empfehlungen für Medienrechtsanwälte. Der Grund: Ein Knebelvertrag, der sie offenbar seit Jahren daran hindert, musikalisch aktiv zu werden.

Seit dem Release ihres Soloalbums „Bling Bling“ im Jahr 2019 ist es still um Juju geworden. Zwar gründete sie 2024 ihr eigenes Label Viervier Music, doch neue Musik blieb aus. Nun wird klar, warum: Juju spricht offen von Unterdrückung im Musikgeschäft und bezeichnet sich selbst als Ziel von „Seelenfängern“, die junge, unprivilegierte Künstler ausnutzen.
Die Reaktionen aus der Szene ließen nicht lange auf sich warten. Rapperin Lumaraa zeigte sich solidarisch und forderte mehr Rechte für Künstler, darunter die Möglichkeit, nach einem Album das Label zu wechseln. Besonders überraschend: Baba Saad, selbst Labelchef und Rap-Urgestein, meldete sich via raptastisch zu Wort und bot Juju öffentlich an, sie aus dem Knebelvertrag zu holen. Ob dies ein ernst gemeintes Angebot oder ein medienwirksamer Move ist, bleibt abzuwarten.
Für Juju könnte sich damit ein Ausweg aus der vertraglichen Sackgasse auftun. Ihre Fans hoffen auf ein musikalisches Comeback – und darauf, dass die Künstlerin bald wieder frei über ihre Kunst entscheiden kann.
Quellen: Raptastisch Hiphop.de Promiflash | mit KI
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