Die Streamingwelt steht Kopf: Laut einem Bericht von Raptastisch soll Kendrick Lamar innerhalb weniger Monate über 1 Milliarde Streams verloren haben – ein Rückgang, der Fragen aufwirft. Der US-Rapper, der im Februar 2025 mit über 1,7 Milliarden monatlichen Streams sogar Drake überholte, verzeichnete im August einen dramatischen Einbruch. Während andere Künstler wie Drake und Travis Scott stabile Zahlen vorweisen konnten, stürzten Lamars Plays ab – ein Indiz für mögliche Fake-Streams?

DJ Akademiks und Musikberater Keyz vermuten, dass Spotify zwischen März und April 2025 rigoros gegen Bot-Accounts vorging. Dabei sollen auch gekaufte Streams von Kendrick betroffen gewesen sein. Besonders brisant: Ein Hacker behauptet, von Kendrick Lamar persönlich für das Pushen seines Tracks „Not Like Us“ bezahlt worden zu sein. Screenshots einer angeblichen Zelle-Transaktion über 2.500 Dollar von „Anthony Saleh LLC“ – Lamars Management – sollen dies belegen. Allerdings existiert laut Recherchen keine Firma mit diesem Namen in den USA.
Der Track „Not Like Us“, ein harter Diss gegen Drake, wurde in kürzester Zeit über 356 Millionen Mal gestreamt. Doch nun steht die Frage im Raum: War der Hype echt oder künstlich erzeugt? Kendrick selbst schweigt zu den Vorwürfen, performte den Song jedoch demonstrativ fünfmal beim Juneteenth-Konzert in L.A. – ein Statement?
Die Debatte um Fake-Streams ist nicht neu, doch mit Kendrick Lamar erreicht sie eine neue Dimension. Während Fans auf organisches Wachstum verweisen – etwa durch den Super Bowl-Auftritt und virale Hits – bleibt die Streaming-Differenz auffällig. Ob hier ein Skandal brodelt oder nur die Dynamik des Musikmarkts sichtbar wird, bleibt offen.
Für die Industrie ist klar: Transparenz bei Streamingzahlen wird zur zentralen Herausforderung. Denn wenn selbst Ikonen wie Kendrick unter Verdacht stehen, ist kein Künstler vor Misstrauen sicher. | mit KI
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