Kollegah sorgt mit seinem neuen Song „Deutschland“ für Schlagzeilen. AfD-Politiker Maximilian Krah feiert den Track, während Kollegah selbst mit scharfen Worten gegen CDU-Chef Friedrich Merz und die politische Elite austeilt.
Kollegah entfacht Debatte mit „Deutschland“-Song – Krah jubelt, Merz kassiert Kritik

Kollegah hat mit seinem neuen Song „Deutschland“ erneut für Aufsehen gesorgt. Der Track, der auf seinem Comeback-Tape erschienen ist, verbindet persönliche Familiengeschichte mit politischer Abrechnung. Besonders brisant: AfD-Politiker Maximilian Krah feierte den Song öffentlich, was die Diskussion um die politische Wirkung von Deutschrap weiter anheizt.
In „Deutschland“ greift Kollegah tief in die Historie. Er erzählt, dass sein Großvater im Zweiten Weltkrieg in Russland „fast erfroren“ wäre, aber überlebte. Diese persönliche Note verknüpft er mit einer scharfen Kritik an der aktuellen politischen Führung. Mit der Zeile „Habt ihr gar keinen Stolz?“ richtet er sich direkt gegen CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz und andere Vertreter der etablierten Parteien.
Die Resonanz ist geteilt: Während Krah den Song als Ausdruck von Patriotismus feiert, sehen Kritiker darin eine gefährliche Nähe zu rechtspopulistischen Narrativen. Kollegah selbst betont seine starke Bindung zu Deutschland und nutzt den Track, um Missstände in der Politik anzuprangern. Schon zuvor hatte er in Interviews und Formaten wie „Sidequest“ erklärt, dass er sich auch eine politische Rolle vorstellen könne – bis hin zu Kanzlerambitionen.
Mit „Deutschland“ zeigt Kollegah einmal mehr, dass er nicht nur Rapper, sondern auch Provokateur ist. Er verbindet persönliche Geschichte mit gesellschaftlicher Kritik und zwingt Fans wie Gegner, Stellung zu beziehen. Ob der Song als patriotische Hymne oder als politisch brisante Provokation verstanden wird, bleibt umstritten – sicher ist nur: Kollegah hat die Debatte über Deutschrap und Politik neu entfacht. | mit Ki
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