Der Berliner Rapper Massiv sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal nicht mit einem neuen Album, sondern mit einem politischen Paukenschlag: Zwischen 2038 und 2045 will er Bundeskanzler werden. In einem Interview mit Raptastisch bestätigte Massiv seine langfristigen Ambitionen, das höchste politische Amt Deutschlands zu übernehmen. Was zunächst wie ein PR-Stunt klingt, scheint Teil einer ernsthaften Strategie zu sein, die Musik und Politik miteinander verknüpft.

Bereits im Februar 2025 empfing Massiv die Politikerin Sahra Wagenknecht in seinem Studio – ein symbolträchtiger Schulterschluss zwischen Deutschrap und politischer Kommunikation. Die Begegnung wurde als Versuch gewertet, jüngere Wähler über neue Kanäle zu erreichen. Massiv, bekannt für seine gesellschaftskritischen Texte und seine Nähe zur Straße, könnte mit seiner Authentizität eine neue Form der Wähleransprache etablieren.
Mit seinen Kanzler-Ambitionen reiht sich Massiv in eine wachsende Liste von Rappern ein, die politische Karrieren anstreben. Bushido hatte bereits vor Jahren öffentlich erklärt, sich vorstellen zu können, Bundeskanzler zu werden – eine Aussage, die damals für viel Aufsehen sorgte, aber nie konkretisiert wurde. Auch Kollegah äußerte jüngst ähnliche Pläne und präsentierte sich in seinem YouTube-Format „Sidequest“ als zukünftiger Kanzler mit maßgeschneiderten Anzügen und politischen Visionen.
Ob Massiv tatsächlich den Weg ins Kanzleramt findet, bleibt abzuwarten. Doch seine Ankündigung zeigt: Deutschrap ist längst mehr als Musik – er ist Sprachrohr, Bühne und vielleicht bald auch politisches Machtinstrument. | mit Ki
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