Mit dem ersten Trailer zum kommenden Biopic „Michael“ über Michael Jackson ist die Vorfreude auf einen der meistdiskutierten Musikfilme der letzten Jahre endgültig entfacht. In der Hauptrolle: Jaafar Jackson, der Neffe des verstorbenen Superstars, der mit verblüffender Ähnlichkeit und beeindruckender Bühnenpräsenz die Ikone verkörpert. Der Film, inszeniert von Antoine Fuqua („Training Day“) und produziert von Graham King („Bohemian Rhapsody“), soll am 24. April 2026 in die Kinos kommen.

Der Trailer zeigt ikonische Szenen aus Jacksons Karriere – darunter Ausschnitte aus „Thriller“, den legendären Moonwalk und große Konzertmomente. Unterlegt mit „Don’t Stop ’Til You Get Enough“ bietet der Clip eine visuelle Hommage an die künstlerische Genialität des King of Pop. Doch nicht alle Reaktionen sind uneingeschränkt positiv.
Jaafar Jacksons Performance wird von vielen Fans gefeiert: Seine Stimme, Gestik und Energie erinnern stark an seinen berühmten Onkel. Kommentare wie „Das ist ikonisch – Michael wäre stolz“ oder „Die Stimme ist so akkurat, ich habe laut aufgeschrien“ dominieren die sozialen Medien. Gleichzeitig gibt es Kritik an der Nasenprothese, die einige als übertrieben empfinden. „Er läuft, spricht und klingt wie Michael – aber diese Nase…“, heißt es in einem viel geteilten Kommentar.
Die Besetzung durch ein Familienmitglied sorgt für gemischte Gefühle. Während viele Fans hoffen, dass Jaafar durch seine Nähe zur Familie eine authentische Darstellung liefert, äußern Kritiker Zweifel an der Objektivität des Films. Paris Jackson, Michaels Tochter, distanzierte sich öffentlich vom Projekt und kritisierte die „kontrollierte Erzählweise“ sowie „Ungenauigkeiten im Drehbuch“.
Der Film verspricht laut Synopsis eine Geschichte „jenseits der Musik“ und will Jacksons Weg vom Kinderstar zum globalen Phänomen nachzeichnen. Doch der Trailer lässt bislang kritische Aspekte wie die Missbrauchsvorwürfe außen vor – ein Punkt, der bereits für Diskussionen sorgt. Ob der Film diese Themen später aufgreift, bleibt offen.
Neben Jaafar Jackson sind Colman Domingo als Vater Joe Jackson, Nia Long als Mutter Katherine und Kat Graham als Diana Ross zu sehen. Auch die Kindheit mit den Jackson 5 wird thematisiert – dargestellt durch Juliano Krue Valdi als junger Michael.
Die Reaktionen auf den Trailer zeigen: „Michael“ wird mehr als nur ein Musikfilm. Er ist ein kulturelles Ereignis, das Erinnerungen weckt, Emotionen auslöst und Debatten anstößt. Ob das Biopic dem komplexen Erbe Michael Jacksons gerecht wird, entscheidet sich spätestens im Frühjahr 2026 – wenn die Welt bereit ist, erneut zu moonwalken | mit KI
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