Nas hat bestätigt, dass Eminem 2012 eine Feature-Anfrage für den Song “Daughters” auf dem Album Life Is Good ablehnte. Grund war, dass Eminem seiner Tochter versprochen hatte, keine weiteren Songs über sie zu veröffentlichen. Das Thema wird aktuell in US-Medien wie HipHopDX, Music Times und Eminem.News diskutiert.
Nas enthüllt: Warum Eminem das Feature auf Life Is Good ablehnte

Wenn zwei der größten Namen im Hip-Hop – Nas und Eminem – aufeinandertreffen, erwarten Fans ein musikalisches Erdbeben. Doch eine geplante Zusammenarbeit für Nas’ 2012er Album Life Is Good kam nie zustande. Erst jetzt, mehr als ein Jahrzehnt später, hat Nas die Hintergründe öffentlich gemacht.
In einem Gespräch mit Joe Budden und DJ Premier erklärte Nas, dass er Eminem für seinen Song “Daughters” gewinnen wollte. Der Track ist eine sehr persönliche Reflexion über die Herausforderungen der Vaterschaft und die Beziehung zu seiner Tochter. Eminem, selbst bekannt für intime Songs über seine Tochter Hailie wie “Mockingbird” oder “Hailie’s Song”, lehnte jedoch ab. Der Grund: Er hatte seiner Tochter versprochen, keine weiteren Songs direkt über sie zu veröffentlichen, da das Thema für beide zu sensibel geworden war.
Nas betonte, dass die Absage respektvoll verlief. Eminem habe ihm gedankt, dass es sich nicht um ein „Battle-Feature“ handelte – viele Künstler wollten ihn auf Tracks herausfordern. Stattdessen habe er die Ehrlichkeit und den persönlichen Ansatz von “Daughters” geschätzt. Für Nas war es eine Bestätigung, dass sein Song auch ohne prominentes Feature stark genug war.
Die Geschichte zeigt, wie sehr persönliche Grenzen auch bei Superstars eine Rolle spielen. Eminems Entscheidung war weniger musikalisch als familiär motiviert. Gleichzeitig unterstreicht sie die gegenseitige Wertschätzung zwischen beiden Rappern. Denn obwohl sie nur selten zusammengearbeitet haben – erstmals 2002 bei “The Cross” (produziert von Eminem) und später 2021 auf “EPMD 2” – gilt die Verbindung zwischen Nas und Eminem als von Respekt geprägt.
Für Fans bleibt die Vorstellung spannend, wie ein gemeinsamer Track auf Life Is Good geklungen hätte. Doch die Absage zeigt auch, dass Authentizität und persönliche Verantwortung im Hip-Hop manchmal wichtiger sind als spektakuläre Kollaborationen. | mit KI
Kommentar hinterlassen