Sean „Diddy“ Combs steht kurz vor der Urteilsverkündung in seinem aufsehenerregenden Strafprozess – und seine Anwälte kämpfen um ein mildes Urteil. Wie TMZ berichtet, hat P. Diddys Verteidigung ein umfangreiches „Sentencing Packet“ eingereicht, das die Richterin überzeugen soll, von einer harten Strafe abzusehen.

Der Musikmogul wurde im Juli 2025 wegen zweifacher Verletzung des „Mann Act“ verurteilt – ein Gesetz, das die grenzüberschreitende Beförderung von Personen zu sexuellen Zwecken unter Strafe stellt. Laut Anklage hatte Diddy männliche Sexarbeiter für sogenannte „Freak-Offs“ engagiert und zwischen Bundesstaaten transportiert. Schwerwiegendere Vorwürfe wie Menschenhandel und kriminelle Verschwörung wurden hingegen fallen gelassen.
Diddy argumentiert, dass er mit über 13 Monaten Untersuchungshaft im Metropolitan Detention Center in Brooklyn bereits mehr als die empfohlenen 6–12 Monate abgesessen habe. Zudem sei er erstmals seit 25 Jahren nüchtern, habe Mitinsassen inspiriert und sich vorbildlich verhalten. Auch seine familiäre Verantwortung – sieben Kinder und eine pflegebedürftige Mutter – wird als mildernder Umstand angeführt.
Die Verteidigung plädiert für eine 14-monatige Haftstrafe mit anschließender Therapie und betreuter Entlassung. Die Staatsanwaltschaft hingegen fordert 51 bis 63 Monate Haft. Die Urteilsverkündung ist für den 3. Oktober 2025 angesetzt – ein Tag, der über Diddys Zukunft entscheiden könnte. | mit KI
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