Die Rap-Castingshow „Prototyp Rapstar“ von Massiv gerät zunehmend in die Kritik. Ein teilnehmender Rapper erhebt öffentlich Vorwürfe gegen den Veranstalter und spricht von Täuschung und Abzocke.

Die Stimmung rund um Massivs Rap-Castingshow „Prototyp Rapstar“ kippt. Während das Format mit prominenter Jury – bestehend aus Massiv, Pa Sports, Ali Bumayé und Sido – als ambitionierter Gegenentwurf zu „ICON“ und „Rap La Rue“ gestartet ist, melden sich nun erste Teilnehmer mit schweren Vorwürfen.
Ein Rapper äußerte sich auf Social Media mit dem Satz „Prototyp Rapstar hat mich verarscht“, wie raptastisch berichtet. Der Vorwurf: Die Teilnahmegebühr von 99 Euro sei eine Hürde, die viele Talente ausschließe, und die versprochene Bewertung durch die Jury finde nicht wie angekündigt statt. Massiv verteidigte die Gebühr bereits im Juni mit dem Argument, sie sei ein Filter für ernsthafte Bewerber: „Wenn einer 99 Euro zahlt, dann weiß ich, dass er es ernstnimmt“.
Doch die Kritik geht tiefer. In einem YouTube-Video mit dem Titel „Prototyp Rapstar = Scam?“ wird die Show als unseriös dargestellt und von „Rache am Verräter aus Folge 1“ gesprochen. Die Vorwürfe werfen Fragen zur Transparenz und Fairness des Formats auf – gerade in einer Szene, die Authentizität hochhält.
Ob Massiv auf die neuen Anschuldigungen reagiert, bleibt abzuwarten. Die Bewerbungsphase für „Prototyp Rapstar“ endete am 1. September 2025, die Show soll demnächst starten. Für viele Nachwuchsrapper steht nun nicht nur die Chance auf einen Majordeal im Raum – sondern auch die Glaubwürdigkeit eines Formats, das sich als echte Alternative zum Mainstream positionieren wollte. | mit KI
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