Queen B goes Country: Beyoncé schreibt Musikgeschichte mit „Cowboy Carter“-Tour

Mit ihrer „Cowboy Carter“-Tour hat Beyoncé nicht nur Genregrenzen gesprengt, sondern auch die Messlatte für kommerziellen Erfolg neu definiert. Die 32 Shows umfassende Stadiontour, die im April 2025 in Los Angeles begann und im Juli in Las Vegas endete, spielte laut Billboard beeindruckende 407,6 Millionen US-Dollar ein – ein Rekordumsatz, der sie zur erfolgreichsten Country-Tour aller Zeiten macht.

Beyoncé trat in nur neun Städten auf, darunter mehrfach in Los Angeles, New York und London. Trotz der begrenzten Anzahl an Tourstopps verkaufte sie über 1,6 Millionen Tickets, was die Tour zur kürzesten Konzertreihe macht, die jemals die 400-Millionen-Marke durchbrach. Damit übertrifft sie sogar ihre eigene „Renaissance“-Tour von 2023, die mit 56 Shows 579 Millionen Dollar einspielte.

Doch der Erfolg ist nicht nur finanzieller Natur. Beyoncé wurde bei den Grammy Awards 2025 als erste Schwarze Frau mit dem Preis für das beste Country-Album ausgezeichnet – ein historischer Moment für ein Genre, das lange von weißen Künstlern dominiert wurde. Mit Songs wie „Texas Hold ’Em“ und „16 Carriages“ setzte sie ein starkes Zeichen für Diversität und die Anerkennung Schwarzer Künstler*innen in der Country-Musik.

Die „Cowboy Carter“-Tour ist mehr als ein Triumphzug – sie ist ein kultureller Meilenstein. Beyoncé beweist, dass Country nicht nur Tradition, sondern auch Transformation bedeutet. Und sie zeigt einmal mehr: Egal welches Genre – Queen B regiert. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2713 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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