Die Grammy-prämierte südafrikanische Sängerin Tyla steht aktuell im Zentrum eines viralen Streits mit US-Rapperin Yung Miami (City Girls). Auslöser ist Tylas kommender Song „Chanel“, der laut Yung Miami frappierende Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen, bislang unveröffentlichten Track „Take Me to Chanel“ aufweist. Auf X (ehemals Twitter) machte Miami ihrem Ärger Luft: „Ich hab ihr den Song vorgespielt – und jetzt kommt sie mit sowas?“.

Miami veröffentlichte mehrere Posts, in denen sie behauptet, Tyla habe sich nicht nur vom Titel, sondern auch vom Konzept inspirieren lassen. „Take me to Chanel > Put me in Chanel“, schrieb sie und unterstellte der südafrikanischen Künstlerin kreative Aneignung. Die Reaktionen im Netz sind gespalten: Während einige Fans Miami unterstützen, werfen andere ihr vor, den Streit für Promo zu nutzen.
Tyla selbst reagierte bislang nicht direkt auf die Vorwürfe. Stattdessen postete sie weitere Teaser zu ihrer Single, die am 24. Oktober erscheinen soll. Ihre Fans feiern die Gelassenheit: „Beefing with Tyla is crazy – sie sagt einfach ‚Yho, hectic‘ und tanzt weiter“, kommentierte ein User.
Der Streit wirft ein Schlaglicht auf die dünne Linie zwischen Inspiration und Plagiat im Pop- und Hip-Hop-Kosmos. Marken wie Chanel sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil von Lyrics – doch wenn persönliche Begegnungen ins Spiel kommen, wird’s heikel. Ob Tyla tatsächlich Yung Miamis Idee übernommen hat oder ob es sich um einen unglücklichen Zufall handelt, bleibt offen. Sicher ist: Die Diskussion bringt beiden Künstlerinnen Aufmerksamkeit – und macht neugierig auf den Song. | mit KI
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