The Weeknd und DJ Khaled führen prominente Hilfswelle für Jamaika nach Hurrikan Melissa an

The Weeknd hat 350.000 US-Dollar für die Opfer von Hurrikan Melissa in Jamaika gespendet, während DJ Khaled gemeinsam mit Vybz Kartel, Bounty Killer und DJ Jabba Hilfsaktionen organisiert. Internationale Stars wie Shaggy, Sean Paul und Maxi Priest beteiligen sich ebenfalls an den Relief-Bemühungen.

The Weeknd in Kohle (KI-Art)
The Weeknd in Kohle (KI-Art)

Als Hurrikan Melissa Ende Oktober 2025 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Meilen pro Stunde über Jamaika hinwegfegte, hinterließ er eine Spur der Verwüstung. Ganze Städte wurden zerstört, die Infrastruktur lahmgelegt, und Hunderttausende Menschen verloren ihr Zuhause. Die Katastrophe gilt als „Sturm des Jahrhunderts“ und hat fast sechs Millionen Menschen in der Karibik betroffen.

Inmitten dieser Krise haben internationale Musikstars ihre Plattformen genutzt, um Hilfe zu mobilisieren. The Weeknd (Abel Tesfaye) spendete 350.000 US-Dollar aus seinem XO Humanitarian Fund an das World Food Programme (WFP). Als offizieller WFP-Botschafter unterstützt er damit die Versorgung von bis zu 200.000 Jamaikanern mit Lebensmittelpaketen, die Reis, Linsen, Fisch, Fleisch und Öl enthalten. Barron Segar, Präsident von WFP USA, erklärte: „Seine Großzügigkeit bringt dringend benötigte Hoffnung und Resilienz für die Menschen in Jamaika.“

Parallel dazu kündigte DJ Khaled an, mit seiner We The Best Foundation aktiv zu werden. Gemeinsam mit Vybz Kartel, Bounty Killer und DJ Jabba organisiert er Hilfslieferungen, darunter ein eigens gechartertes Frachtflugzeug mit Hilfsgütern. Khaled betonte seine enge Verbindung zu Jamaika, das er seit seinen frühen Sound-System-Tagen als „zweite Heimat“ bezeichnet. Bounty Killer rief über Social Media zu Spenden für seine Bounty Foundation auf und erklärte: „Selbst ein Dollar zählt – wir sind alle zusammen in diesem Kampf.“

Die Hilfswelle geht weit über diese beiden Superstars hinaus. Shaggy mobilisierte private Flüge mit Hilfsgütern und sicherte Satelliten-Internet für abgeschnittene Regionen. Sean Paul und Maxi Priest starteten gemeinsam mit der Bob & Rita Marley Foundation einen Spendenaufruf, dem sich auch 21 Savage anschloss. Zudem plant ein großes Benefizkonzert „Jamaica Strong“ am 12. Dezember in New York mit Künstlern wie Tessanne Chin, Ky-Mani Marley und Inner Circle.

Auch die britische Regierung beteiligte sich: Sie stellte 2,5 Millionen Pfund Soforthilfe bereit und versprach, öffentliche Spenden an das Rote Kreuz bis zu einer Million Pfund zu verdoppeln. Diese internationale Solidarität zeigt, wie stark Jamaika in der globalen Musik- und Kulturszene verankert ist – und wie Künstler und Staaten gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Die Katastrophe hat Jamaika schwer getroffen: Offiziell wurden bislang über 45 Todesopfer gemeldet, weitere Menschen gelten als vermisst. Doch die schnelle Mobilisierung von Hilfsaktionen durch prominente Stimmen und internationale Organisationen gibt Hoffnung, dass die Insel den Wiederaufbau meistern kann.

Für die jamaikanische Bevölkerung bedeutet diese Unterstützung nicht nur materielle Hilfe, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität. Musikstars wie The Weeknd und DJ Khaled beweisen, dass ihre Reichweite weit über Charts und Streamingzahlen hinausgeht – sie können Leben retten und Gemeinschaften stärken. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2723 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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