BIA räumt auf: Warum die J. Cole-Gerüchte endgültig vom Tisch sind

Die US-Rapperin BIA hat genug von den Spekulationen: In mehreren deutlichen Statements auf X (ehemals Twitter) hat sie die seit Jahren kursierenden Gerüchte über eine angebliche Affäre mit J. Cole klar zurückgewiesen. Auslöser war erneut ein User, der sie fragte, ob sie mit dem verheirateten Rapstar geschlafen habe – eine Behauptung, die BIA als „Fake Tea“ abtat und mit Nachdruck dementierte.

Farbige Kohleskizze von BIA (KI-Art)
Farbige Kohleskizze von BIA (KI-Art)

Die Gerüchte entstanden ursprünglich nach der gemeinsamen 2022er‑Single „LONDON“, einem Track, der damals viel Aufmerksamkeit bekam und J. Cole zu einem seiner gefeierten Gastauftritte inspirierte. Doch laut BIA war die Zusammenarbeit von Anfang an rein professionell. Sie schilderte, dass Cole sie ursprünglich für einen anderen Song ins Studio eingeladen habe. Erst auf dem Weg nach draußen spielte sie ihm „LONDON“ vor – woraufhin er sofort begeistert war und später selbst anfragte, ob er einen Verse beitragen dürfe.

Auch Complex berichtet, dass BIA die Vorwürfe nicht nur dementierte, sondern auch gegen sexistische Kommentare vorging, die ihr unterstellt hatten, sie habe sich Cole „andersweitig verdient“. Ihre Reaktion fiel entsprechend scharf aus – ein Zeichen dafür, wie sehr sie die Diskussionen um ihre Integrität und Professionalität stören.

Parallel dazu betonen US‑Medien, dass J. Cole seit 2015 mit Melissa Heholt verheiratet ist und die beiden zwei Kinder haben. Die Spekulationen über eine Affäre seien daher nicht nur unbegründet, sondern auch respektlos gegenüber beiden Künstlern und Coles Familie.

Auch HotNewHipHop hebt hervor, dass BIA in den vergangenen Monaten häufiger Ziel von Online‑Trollen war – unter anderem im Zuge ihres Streits mit Cardi B. Dennoch ließ sie es sich nicht nehmen, die J.-Cole-Gerüchte erneut klarzustellen und damit ein für alle Mal zu beenden. Die Plattform betont, dass Fans die Dynamik zwischen BIA und Cole schon 2022 ausschließlich musikalisch wahrgenommen hatten – und dass die aktuelle Gerüchtewelle völlig aus dem Nichts kam.

Mit ihren Statements setzt BIA ein deutliches Zeichen: Sie lässt sich nicht auf respektlose Spekulationen reduzieren und stellt ihre künstlerische Arbeit klar in den Vordergrund. Die Botschaft ist eindeutig – und notwendig in einer Branche, in der weibliche Artists noch immer häufiger mit Gerüchten als mit ihrer Musik konfrontiert werden. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2963 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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