Cardi B: Zwischen Rap-Superstar und Vollzeit-Mom – Warum ihre Kinder eines Tages verstehen werden

Cardi B spricht erneut offen darüber, wie herausfordernd es ist, eine der erfolgreichsten Rap-Künstlerinnen der Welt zu sein und gleichzeitig vier Kinder großzuziehen. In einem neuen Interview mit Vogue Arabia betont sie, dass ihre Kinder eines Tages verstehen sollen, warum ihre Mutter so hart gearbeitet hat – und warum viele ihrer Entscheidungen Opfer bedeuteten.

Cardi B (Foto: Brian Ziff 2025)
Cardi B (Foto: Brian Ziff 2025)

Die Rapperin, die mit Hits wie Bodak Yellow und I Like It weltweite Erfolge feierte, beschreibt ihren Alltag als ständigen Balanceakt zwischen Karriere, Tourleben und Familienzeit. Sie versucht, ihre Kinder so oft wie möglich mitzunehmen, doch die Realität eines globalen Musikgeschäfts zwingt sie häufig zu längeren Abwesenheiten. „Mütter müssen Opfer bringen“, sagt Cardi B – ein Satz, der sich wie ein roter Faden durch ihre Aussagen zieht.

Besonders wichtig ist ihr, dass die Öffentlichkeit versteht: Wenn sie unterwegs ist, dann nicht zum Feiern. „Sie war nicht clubben, nicht daten, nicht feiern … sie hat gearbeitet“, erklärt Cardi B über die Botschaft, die sie ihren Kindern mitgeben möchte. Diese Klarheit ist ihr entscheidend, denn sie will, dass ihre Kids später erkennen, dass ihre Mutter jede Stunde genutzt hat, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Gleichzeitig spricht Cardi B über die Schattenseiten des Ruhms. Obwohl sie finanziell abgesichert ist und ihren Kindern vieles ermöglichen kann, fühlt sie sich manchmal weniger frei als früher. Der Druck der Öffentlichkeit, die ständige Beobachtung und die Erwartungen an sie als Künstlerin und Mutter lasten schwer. Trotzdem bleibt sie stolz darauf, „die Odds geschlagen“ zu haben – sieben Jahre später, vier Kinder später, immer noch an der Spitze des Rap-Game.

Cardi B zeigt, dass Mutterschaft und Superstar-Karriere kein Widerspruch sein müssen – aber ein Leben voller Kompromisse, Disziplin und harter Arbeit. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 3719 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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