Snoop Dogg bleibt cool: Warum der Rap‑Ikone bei den Golden Globes 2026 zensiert wurde

Snoop Dogg hat bei den Golden Globes 2026 einmal mehr bewiesen, dass er selbst in streng durchchoreografierten Hollywood‑Momenten für Überraschungen sorgt. Während der 83. Verleihung im Beverly Hilton präsentierte der 54‑Jährige die neue Kategorie „Best Podcast“ – und lieferte dabei den viralen Moment des Abends. Millionen TV‑Zuschauer hörten plötzlich einen harten Audio‑Cut, während der Saal lachte. Erst später wurde klar, was passiert war: CBS hatte Snoops spontanen Cannabis‑Spruch live herausgefiltert.

Snoop Dogg (Foto: Universal 2024)
Snoop Dogg (Foto: Universal 2024)

Laut Billboard begann alles harmlos. Snoop betrat die Bühne zu „Drop It Like It’s Hot“ und forderte das Publikum auf, sich zu lockern: „Don’t be no stiff biff!“. Doch kurz bevor er den Gewinner verkündete, ließ er einen typischen Snoop‑Moment fallen: „I’m high as a motherf—er right now. Y’all had me here too damn long!“ – ein Satz, der im Saal laut zu hören war, aber im TV komplett weggepiept wurde.

Entertainment Weekly, das im Raum war, bestätigte die unzensierte Version sofort. Auch E! News und Yahoo Entertainment berichteten ausführlich über die Szene und ordneten sie als humorvollen, nicht bösartigen Ausbruch ein. Die britische Daily Mail griff den Moment ebenfalls auf und betonte, wie gelassen Snoop trotz der Zensur blieb – „censored but unbothered“ trifft es also perfekt.

Der Rapper setzte seine Moderation ohne Unterbrechung fort und überreichte Amy Poehler den ersten Golden Globe für ihren Podcast Good Hang. Poehler reagierte mit einem Lacher: „Exactly how I pictured it – Snoop giving me the award.“

Die Zensur selbst war keine Überraschung: US‑Broadcaster wie CBS arbeiten bei Live‑Shows mit kurzer Verzögerung, um FCC‑kritische Sprache sofort zu filtern. Primetimer erklärt, dass Snoops Satz exakt in diese Kategorie fiel und daher automatisch geblockt wurde.

Trotzdem wurde der Moment zum Social‑Media‑Hit. Auf X kursierten binnen Minuten Clips aus dem Saal, und viele Fans feierten Snoop dafür, dass er „den realsten Satz des Abends“ geliefert habe. Für ihn war es nur ein weiterer Auftritt, der zeigt: Snoop Dogg bleibt Snoop Dogg – selbst auf einer der glattesten Bühnen Hollywoods. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2967 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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