Trump stellt klar: Kein Pardon für Diddy – trotz persönlicher Bitte des Musikmoguls

Die Spekulationen um eine mögliche Begnadigung von Sean “Diddy” Combs durch US‑Präsident Donald Trump sind endgültig beendet. In mehreren US‑Medien bestätigte Trump, dass der Hip-Hop-Mogul ihm tatsächlich einen persönlichen Gnadengesuch-Brief geschickt hat – doch der Präsident lehnt eine Begnadigung kategorisch ab. Das berichten unter anderem The Source, TMZ (über Yahoo/Entertainment-Partnerberichte) sowie USA Today, People Magazine, Entertainment Weekly, IBTimes UK und France24.

Eine farbige Kohlezeichnung von P. Diddy in einer nachdenklichen Gefängnisszene (Ki-Arts)
Eine farbige Kohlezeichnung von P. Diddy in einer nachdenklichen Gefängnisszene (Ki-Arts)

Laut The New York Times, auf die sich mehrere Medien beziehen, bestätigte Trump in einem zweistündigen Interview, dass P. Diddy „mich um einen Pardon gebeten hat – durch einen Brief“. Doch Trump machte gleichzeitig klar, dass er nicht vorhat, dem Antrag stattzugeben. Auch das Weiße Haus verweist lediglich auf Trumps Aussagen und liefert keine weiteren Details zum Schreiben.

Diddy, der derzeit eine 50‑monatige Haftstrafe wegen zweier Verurteilungen im Zusammenhang mit Prostitution verbüßt, hatte offenbar gehofft, Trump könne ihm entgegenkommen. Laut TMZ soll Combs im Gefängnis sogar damit geprahlt haben, dass er Anfang 2026 mit einer Begnadigung rechne – eine Hoffnung, die nun endgültig zerstoben ist.

Trump begründet seine Ablehnung nicht nur mit der Schwere der Vorwürfe, sondern auch mit der persönlichen Vorgeschichte zwischen beiden. In Interviews mit Newsmax und anderen Medien erklärte er bereits 2025, dass Diddy während seiner ersten Präsidentschaftskampagne „sehr feindselig“ gewesen sei – was eine mögliche Begnadigung „schwieriger“ mache. Früher seien beide gut miteinander ausgekommen, doch die Beziehung sei „auseinandergebrochen“, als Trump in die Politik ging.

Auch andere prominente Fälle – darunter Sam Bankman-Fried, Robert Menendez oder Venezuelas Ex-Präsident Nicolás Maduro – schloss Trump im selben Atemzug aus, wie France24 berichtet. Während Trump in der Vergangenheit zahlreiche umstrittene Begnadigungen ausgesprochen hat, darunter für Verbündete aus dem Umfeld des 6. Januar, scheint Diddy nicht zu diesem Kreis zu gehören.

Diddys Anwälte arbeiten derweil an einer Berufung gegen das Urteil. Doch ohne politische Unterstützung aus dem Weißen Haus wird der Bad-Boy-Gründer seine Strafe voraussichtlich vollständig absitzen müssen. Die Tür zur Begnadigung ist – zumindest unter Trump – fest verschlossen. |mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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