Der großflächige Stromausfall im Berliner Südwesten hat nicht nur Zehntausende Haushalte, sondern auch prominente Stimmen auf den Plan gerufen. Rapper Prinz Pi und Sängerin Sarah Connor meldeten sich öffentlich zu Wort – beide mit deutlicher Kritik an der politischen Vorbereitung und dem Krisenmanagement.
Auslöser des Blackouts war ein Brand an einer Kabelbrücke nahe des Erdgaskraftwerks Lichterfelde, der laut Ermittlungen auf einen mutmaßlich linksextremistischen Anschlag zurückgeht. Rund 45.000 bis 50.000 Haushalte waren tagelang ohne Strom und teilweise ohne Heizung.
Prinz Pi: „Niemand hat hier einen Plan“

Prinz Pi lebt selbst nur wenige Meter vom betroffenen Gebiet entfernt. Während seine eigene Wohnung Strom hat, sind sein Vater und viele Bekannte ohne Versorgung. Der Rapper half vor Ort, verteilte Powerbanks, heißes Wasser und unterstützte ältere Menschen. Sein Fazit fällt vernichtend aus:
„Es fühlt sich hilflos an, niemand hat hier einen Plan oder irgendwas im Griff. (…) Das ist ein Vollversagen mit Ansage.“
Er kritisiert, dass außer dem THW kaum jemand vorbereitet wirke und die Politik seit Jahren falsche Prioritäten setze.
Sarah Connor: „Wie kann so etwas passieren?“

Auch Popsängerin Sarah Connor war direkt betroffen. In ihrer Instagram-Story zeigte sie sich mit Stirnlampe in ihrer dunklen, kalten Wohnung und berichtete, dass ihre Familie schließlich ins Hotel fliehen musste, weil es zu kalt wurde.
Connor stellte ebenfalls grundsätzliche Fragen zur Sicherheit der Infrastruktur:
„Sind wir echt ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin?“
In sozialen Netzwerken erhielt sie dafür nicht nur Zuspruch – laut Medienberichten wurde sie auch Ziel von Kritik und Häme, weil sie ins Hotel auswich, während andere nicht diese Möglichkeit haben.
Ein politisches Beben
Der Vorfall löst eine breite Debatte über Krisenvorsorge, Schutz kritischer Infrastruktur und staatliche Prioritäten aus. Während Einsatzkräfte und Nachbarschaften Solidarität zeigen, wächst der Druck auf die Politik – nicht zuletzt durch prominente Stimmen. | mit KI
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