Yakary bleibt seiner aktuellen Eskalationsphase treu. Der Rapper, der in den vergangenen Wochen bereits gegen Capital Bra, PA Sports, Mucco, 18 Karat und sogar KC Rebell ausgeteilt hat, veröffentlicht nun einen Track mit dem Titel „Shirin David“. Doch wer erwartet, dass der Song sich inhaltlich mit der Künstlerin beschäftigt, liegt falsch. Laut Raptastisch wird Shirin David im gesamten Song nur in einem einzigen Satz erwähnt – und der sorgt für die Schlagzeile: „Ich frag Shirin David, ob sie mir Söhne macht.“
Der Rest des ersten Parts ist ein wilder Rundumschlag gegen Capital Bra und die Polizei. Yakary wirft Capi erneut vor, mit Behörden zu kooperieren, und setzt seine bekannte Anti-Polizei-Rhetorik fort. Die Zeilen sind aggressiv, persönlich und bewusst provokant – ein Stil, der Yakary zuletzt immer stärker geprägt hat.
Kurios wird es im zweiten Part: Statt neue Lines zu liefern, recycelt Yakary einen älteren Disstrack-Part gegen 18 Karat. Laut Raptastisch wirkt es, als hätte der Rapper entweder vergessen, dass er die Lines bereits veröffentlicht hat, oder als sei er schlicht zu bequem, neues Material zu schreiben.

Der Tracktitel „Shirin David“ bleibt damit weitgehend irreführend. Die Künstlerin selbst spielt im Song praktisch keine Rolle. Vielmehr nutzt Yakary ihren Namen als Aufmerksamkeitsmagnet – ein Muster, das im Deutschrap nicht neu ist, aber selten so offensichtlich ausfällt.
Yakarys Strategie scheint klar: maximale Provokation, maximale Reichweite. Ob das langfristig funktioniert oder ob sich die Szene zunehmend von ihm abwendet, bleibt abzuwarten. Fest steht: Mit dieser Single hat er erneut für Gesprächsstoff gesorgt – wenn auch nicht unbedingt für musikalische Qualität. | mit KI
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