Oliver “Power” Grant, einer der prägenden Architekten hinter dem Aufstieg des Wu‑Tang Clan, ist im Alter von 52 Jahren verstorben. Die Nachricht wurde am 23. Februar von Method Man über Social Media bestätigt. Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht veröffentlicht.
Ein zentraler Baumeister des Wu‑Tang‑Imperiums

Obwohl Grant nie als Rapper im Rampenlicht stand, war er maßgeblich daran beteiligt, dass aus einer Staten‑Island‑Crew ein globales Hip-Hop‑Phänomen wurde. Als enger Vertrauter von RZA, Divine und Ol’ Dirty Bastard unterstützte er die Gruppe schon vor dem Debütalbum Enter the Wu‑Tang (36 Chambers) organisatorisch und finanziell. Seine Rolle als Executive Producer auf sämtlichen Wu‑Tang‑Clan‑Alben unterstreicht seine Bedeutung für den Sound, die Struktur und die geschäftliche Unabhängigkeit des Kollektivs.
Pionier der Streetwear: Wu‑Wear
Mit Wu‑Wear gründete Grant Mitte der 1990er Jahre eines der ersten großen, von Künstlern geführten Streetwear‑Labels im Hip-Hop. Die Marke entwickelte sich schnell zu einem internationalen Erfolg, war in großen Kaufhäusern erhältlich und wurde 2017 in Kooperation mit Live Nation neu aufgelegt. Wu‑Wear setzte Maßstäbe für spätere Mode‑Linien von Rap‑Artists und gilt bis heute als stilprägend.
Schauspieler und Kulturfigur
Grant war auch als Schauspieler aktiv – unter anderem in Hype Williams’ Kultfilm Belly (1998) sowie Black and White (1999), in denen er an der Seite von Method Man auftrat. Seine Vielseitigkeit machte ihn zu einer festen Größe im erweiterten Wu‑Tang‑Kosmos.
Vermächtnis
Oliver “Power” Grant hinterlässt ein Werk, das weit über Musik hinausreicht: Er war Unternehmer, kreativer Stratege, Mode‑Visionär und einer der wichtigsten Brückenbauer zwischen Hip-Hop‑Kultur und globaler Markenwelt. Sein Einfluss auf die Kommerzialisierung und Professionalisierung des Wu‑Tang‑Clans bleibt unbestritten. | mit KI
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