D4vd unter Mordanklage – und veröffentlichte trotzdem neue Musik

D4vd unter Mordanklage – und veröffentlichte trotzdem neue Musik: Der Fall Celeste Rivas wird immer düsterer Der Mordfall um den US‑Sänger D4vd (bürgerlich David Anthony Burke) nimmt eine immer verstörendere Wendung. Während Staatsanwälte ihm vorwerfen, die 14‑jährige Celeste Rivas Hernandez brutal ermordet zu haben, berichten US‑Medien wie TMZ, dass der Künstler nur einen Tag nach dem mutmaßlichen Tatzeitpunkt neue Musik promotete – ein Detail, das die öffentliche Empörung weiter anheizt.

d4vd in Kohle (KI-Art)
d4vd in Kohle (KI-Art)

Laut HipHopWired wurde D4vd inzwischen offiziell wegen Mordes ersten Grades angeklagt. Die Staatsanwaltschaft spricht von „special circumstances“, darunter Mord aus finanziellen Motiven, Lauerstellung und der Verdacht, dass Rivas als Zeugin eines anderen Verbrechens beseitigt worden sein könnte. Diese Faktoren könnten – so Deadline – sogar die Todesstrafe ermöglichen, auch wenn diese in Kalifornien selten verhängt wird.

The Fader hat die bisher bekannten Fakten zusammengetragen: Die Überreste der Jugendlichen wurden am 8. September 2025 in einem Tesla, der auf D4vd registriert ist, entdeckt – verstaut in zwei Leichensäcken, stark verwest und offenbar dismembered. Das Fahrzeug stand wochenlang verlassen in den Hollywood Hills, bevor es abgeschleppt wurde. Die Ermittlungen begannen, nachdem ein Mitarbeiter des Abschlepphofs einen intensiven Geruch meldete.

Rolling Stone bestätigt, dass D4vd bereits Monate zuvor ins Visier der Ermittler geraten war. Die Entdeckung der Leiche führte zu Tour‑Absagen, dem Rückzug aus der Öffentlichkeit und dazu, dass mehrere Künstler gemeinsame Songs offline nahmen. Freunde und frühere Wegbegleiter distanzierten sich öffentlich, einige sagten vor der Grand Jury aus.

Besonders brisant: Laut TMZ veröffentlichte D4vd unmittelbar nach dem mutmaßlichen Mordtag neue Musik und promotete sie aktiv in seinen Social‑Media‑Kanälen – ein Verhalten, das viele Fans als kalt und unvereinbar mit den schweren Vorwürfen empfinden. Die Staatsanwaltschaft wertet dieses Verhalten nicht als Beweis, aber als Teil eines Gesamtbildes, das auf eine mögliche Verschleierung hindeutet.

Der Fall entwickelt sich zu einem der aufsehenerregendsten Kriminalverfahren der jüngeren Popkultur. Während D4vd weiterhin auf nicht schuldig plädiert, wächst der Druck auf Ermittler und Justiz – und die Öffentlichkeit verfolgt jeden neuen Schritt mit wachsender Fassungslosigkeit. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 3890 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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