Doja Cat zerlegt Elon Musk: Kreative Beleidigungen, klare Forderung

Doja Cat hat wieder einmal bewiesen, dass sie zu den unberechenbarsten, aber auch scharfzüngigsten Stimmen im Musik‑Internet gehört. Am 3. Juni 2026 wandte sie sich direkt an Elon Musk – und zwar auf dessen eigener Plattform X. Ihr Anliegen war eigentlich simpel: Sie wollte das Audio‑Post‑Feature zurückhaben, das Musk im vergangenen Jahr entfernt hatte. Doch anstatt höflich zu fragen, lieferte sie eine der bissigsten Promi‑Tiraden des Jahres.

Doja Cat (Foto: 2020 Vogue Taiwan Condé Nast)
Doja Cat (Foto: 2020 Vogue Taiwan Condé Nast)

In ihrem ersten Post schrieb sie: „Hey Elon, if u see this please put the audio post feature back on here. Thanks, u frog build looking bh. Barrel chested ewok u look like u eat sand.“ Die Mischung aus Bitte und Beleidigung ging sofort viral. Social Media feierte die Attacke – viele Userinnen lobten Doja dafür, dass sie sich nicht mit anderen Künstlerinnen anlege, sondern mit „evil billionaires“.

Als ein Kommentar sie darauf hinwies, dass sie Musk gar nicht getaggt hatte, legte sie nach – und zwar noch drastischer. Im zweiten Post adressierte sie ihn direkt: „@elonmusk … you hairless no‑neck havin, chimpanzee. Face look like it was drawn from memory. When u swim on ur back … look like a man o’ war. Hourglass ankles.“ Ein „Not tryna be mean though sorry“ setzte sie ironisch oben drauf.

Die Posts lösten eine Welle an Reaktionen aus – von Lachsalven bis zu Kritik an Dojas Tonfall. Gleichzeitig erinnerten viele daran, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Sängerin Musk öffentlich angeht. Schon 2022 hatte sie sich mit ihm angelegt, als sie wegen Twitter‑Blue‑Regeln ihren Display‑Namen nicht ändern konnte.

Ob Musk auf die Attacke reagiert oder das Audio‑Feature zurückkehrt, ist unklar. Fest steht: Doja Cat hat erneut gezeigt, dass sie Social Media wie kaum eine andere beherrscht – und dass ihre Posts längst Popkultur‑Momente sind. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 3429 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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