„Wenn das Leben mir Zitronen reicht, mache ich Limonade draus“ – Nuh Hefna im Interview

Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)
Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)

Erst vor kurzem veröffentlichte Nuh Hefna seine neue Single „Karma isne Bitch“. Im Song thematisiert er die Willkür des Schicksals und präsentiert sich im Gegensatz dazu als ewiger Optimist, der aus den metaphorischen Zitronen des Lebens gerne Limonade macht. Wir haben mit dem jungen Ebenbild von Hugh Hefner über seine Liebe zu Frauen und seine Musik gesprochen. Luisa Ney von der Agentur „macheete“ hat für rap2soul mit ihm gesprochen.

Dein Künstlername Nuh Hefna ist angelehnt an den berühmten US-amerikanischen Playboy-Gründer. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Namensfindung?

Nuh Hefna: Abgesehen davon, dass wir beide ein Faible für stilvolle, intelligente, aufgeschlossene Frauen und Bademäntel haben, denke ich, dass mich mein immenses Know-how bezüglich der weiblichen Anatomie am ehesten dazu legitimiert, seine Nachfolge anzutreten.

Vor kurzem hast du deine neue Single „Karma isne Bitch“ veröffentlicht. Was ist die Botschaft hinter dem Song?

Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)
Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)

Nuh Hefna: Es gibt ja das Sprichwort: Wenn dir das Leben Zitronen reicht, mach Limonade daraus. Da in meinem Garten keine Zitronen wachsen, musste ich mich notgedrungen auf das Pflücken anderer Früchte spezialisieren – auch wenn diese beizeiten noch saurer sein können. Trotzdem gibt es Kraft, hält gesund und ist das Geheimnis meiner positiven Lebenseinstellung, die sich auch in dem Song widerspiegelt.

Wo beziehst du die Inspiration für deine Texte?

Nuh Hefna: Wenn man wie ich mehr Nixen als Düsen im Jacuzzi hat, ergibt sich ganz von selbst eine inspirative Atmosphäre.

Das Musikvideo wurde vom bekannten Regisseur Mikis Fontagnier gedreht. Wie lief die Zusammenarbeit am Set ab?

Nuh Hefna: Am Set haben Mikis und ich uns erst einmal für ein kreatives Brainstorming, auf einem eigens aus Grönland importierten Albino-Eisbären-Fell niedergelassen, während uns zwei extravagant gekleidete Nixen die Stirnfalten massiert haben. So konnten wir uns mental und physisch bestmöglich auf den Dreh vorbereiten. Das hat ganz gut funktioniert und sorgte für eine entspannte Atmosphäre am Set.

Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)
Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)

Mit welchem Künstler würdest du gerne ein Feature machen?

Nuh Hefna: Ich würde gerne mal mit Sophia Thomalla ein Feature machen. Ich könnte auch gerne ihre Parts schreiben. Wichtig wäre mir dabei einfach die persönliche und intime Zusammenarbeit.

Auf deinen Pressefotos und in deinen Videos sieht man dein Gesicht immer nur verdeckt durch deinen Mantel. Wie bist du auf die Ideen gekommen und warum?

Nuh Hefna: Um ehrlich zu sein hatte ich etwas Bedenken, dass die symmetrisch optimale Struktur meiner Wangenknochen zu sehr von meiner künstlerischen Arbeit ablenken könnte.

Wirst du irgendwann dein Gesicht offenbaren?

Nuh Hefna: Nur beim Koitus und beim Baden – häufig überschneiden sich diese Aktivitäten auch.

Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)
Nuh Hefna (Foto: PR / Nuh Hefna)

Wie würdest du deinen musikalischen Style in drei Worten beschreiben?

Nuh Hefna: Heiß, Heißer, Hefna

Was können deine Fans in naher Zukunft noch von dir erwarten?

Nuh Hefna: Viel Liebe.

 

Über Jörg Wachsmuth 805 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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