Am 11. September 2001 wurden die USA ins Herz getroffen: 19 Terroristen des islamistischen Netzwerks al-Qaida entführten vier Passagierflugzeuge und steuerten zwei davon in die Türme des World Trade Centers in New York, ein weiteres ins Pentagon, das vierte stürzte nach dem Eingreifen von Passagieren in Pennsylvania ab. 2.977 Menschen starben, Millionen wurden traumatisiert. Die Anschläge markierten eine historische Zäsur, deren politische, gesellschaftliche und kulturelle Folgen bis heute nachwirken.

Zum 25. Jahrestag erinnern Medien weltweit an die Opfer, die Angehörigen und die tiefen Spuren, die 9/11 hinterlassen hat. Die ARD beleuchtet in der Dokumentation SEPTEMBER persönliche Geschichten aus dem New York des Sommers 2001 und kontrastiert sie mit den Vorbereitungen der Attentäter – ein Blick auf die letzte unbeschwerte Zeit vor der globalen Erschütterung. Ergänzt wird dies durch die Sondersendung Der Tag, der die Welt veränderte, die politische Analysen und Stimmen von Überlebenden vereint.
Die Folgen von 9/11 reichen weit über die USA hinaus. Der „Global War on Terror“ prägte internationale Politik und Sicherheitsstrategien über Jahrzehnte. In Deutschland veränderte sich die Anti-Terror-Gesetzgebung grundlegend, Präventionsarbeit gegen Extremismus wurde neu ausgerichtet, und die Bedrohungslage wandelte sich vom Netzwerkterrorismus hin zu digitalen Einzeltäterstrukturen. Die Bundeszentrale für politische Bildung ordnet diese Entwicklungen ein und zeigt, wie sich dschihadistische Gewalt global transformiert hat.
Auch im Alltag spüren wir die Nachwirkungen: strengere Sicherheitskontrollen, Überwachungsmaßnahmen und ein verändertes Gefühl von Verwundbarkeit. 9/11 bleibt ein Tag, der die Welt veränderte – und dessen Mahnung an Frieden, Wachsamkeit und Menschlichkeit aktueller ist denn je. | mit KI
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