Ashley Everett rudert zurück: Beyoncé‑Choreografin entschuldigt sich nach Cruise‑Ship‑Eklat – Was Anfang der Woche wie ein neuer Social‑Media‑Skandal wirkte, hat sich inzwischen als Missverständnis entpuppt: Ashley Everett, langjährige Tänzerin und Choreografin im Beyoncé‑Kosmos, hat ihre Vorwürfe gegen die Kreuzfahrtlinie Virgin Voyages zurückgenommen. Zuvor hatte sie öffentlich behauptet, während einer „Single Ladies“-Performance auf einem Creator‑Cruise‑Trip von der Bühne entfernt worden zu sein – angeblich aus rassistischen Gründen.

Die Geschichte ging schnell viral: Everett, die im ikonischen „Single Ladies“-Video mit Beyoncé zu sehen ist, schrieb in mehreren Posts, sie sei „kicked off stage“ worden, nachdem sich Gäste beschwert hätten. Sie warf Virgin Voyages vor, schwarze Creatorinnen auszunutzen, ohne sie wirklich wertzuschätzen. Ihre Aussagen wurden von Medien wie TMZ, MSN und Complex aufgegriffen und lösten eine breite Diskussion über Rassismus, Tokenism und den Umgang mit Künstlerinnen auf Markenreisen aus.
Doch nur wenige Tage später folgte die Kehrtwende: Everett löschte ihre ursprünglichen Posts und veröffentlichte eine ausführliche Entschuldigung. Laut Yahoo Entertainment erklärte sie, dass sie nach Gesprächen mit der Crew verstanden habe, dass die Entscheidung, sie von der Bühne zu holen, nicht vom Virgin‑Team, sondern von anderen Gästen ausging – und dass es sich um eine Sicherheitsmaßnahme gehandelt habe. Sie übernehme „volle Verantwortung“ dafür, ihre Frustration falsch adressiert zu haben.
Virgin Voyages bestätigte gegenüber US‑Medien, dass es sich um eine spontane Sicherheitsentscheidung gehandelt habe, die nicht gegen Everett persönlich gerichtet war. Die Reederei betonte, man schätze Creator*innen und wolle weiterhin ein inklusives Umfeld schaffen.
Everett selbst zeigte sich in ihrem neuen Statement versöhnlich: Sie habe die Situation „falsch interpretiert“ und wolle klarstellen, dass sie niemandem Schaden zufügen wollte. Ihre Entschuldigung wird in den sozialen Medien gemischt aufgenommen – einige loben ihre Einsicht, andere kritisieren, dass der Schaden bereits angerichtet sei.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich Konflikte im digitalen Raum hochschaukeln können – und wie wichtig es ist, Situationen vollständig zu klären, bevor sie öffentlich gemacht werden. Für Everett dürfte der Rückzieher dennoch helfen, die Wogen zu glätten, bevor der Vorfall ihre professionelle Beziehung zur Entertainment‑Industrie belastet. | mit Ki
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