Die Diskussion um die diesjährigen Rock & Roll Hall of Fame‑Induktionen bekommt neue Dynamik: Mariah Carey hat in mehreren US‑Interviews deutlich gemacht, dass sie die wiederholte Nicht‑Berücksichtigung zwar registriert – aber emotional längst Abstand davon genommen hat. TMZ berichtete zuerst über Careys klare Haltung: Die Hall of Fame sei „nicht ihre Fantasie“, ein Ziel, das sie nie aktiv verfolgt habe. Statt Enttäuschung zeigt die Sängerin vor allem Gelassenheit.

Auch Us Weekly bestätigt diese Linie: Carey habe zwar im Vorfeld viele Anrufe bekommen, die ihr Chancen auf eine Aufnahme in die Hall of Fame signalisierten, doch am Ende sei sie „nicht reingekommen“. In einem Gespräch mit der Los Angeles Times erklärte sie, dass sie die Aufregung um die Nominierung zwar mitbekommen habe, aber letztlich nüchtern damit umgehe. Mit einem ironischen Seitenhieb sagte sie: „Mein Anwalt ist vor mir in die Rock Hall gekommen.“ Gemeint ist Entertainment‑Anwalt Allen Grubman, der 2022 in der Kategorie für nicht‑performende Persönlichkeiten ausgezeichnet wurde.
Das britische Musikmagazin NME ordnet Careys Reaktion ebenfalls ein und betont, dass die Sängerin seit 2016 wahlberechtigt wäre, aber trotz Rekorden, Nummer‑eins‑Hits und jahrzehntelanger Relevanz nie aufgenommen wurde. NME hebt hervor, dass Carey die wiederholte Nicht‑Berücksichtigung offen anspricht, ohne Verbitterung zu zeigen – und dass ihr Kommentar über Grubman die Debatte über die Kriterien der Hall of Fame erneut entfacht.
Auch MSN/Movified berichtet, dass Carey inzwischen „brutal ehrlich“ über die wiederholten Absagen spricht und klarstellt, dass sie sich nicht über mangelnde Anerkennung definiert. Vielmehr verweist sie auf ihre künstlerische Freiheit, ihre globale Fanbase und ihren Status als eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten.
Insgesamt entsteht das Bild einer Künstlerin, die sich nicht von Institutionen abhängig macht. Carey betont, dass Auszeichnungen schön seien – aber nicht der Maßstab für ihr Lebenswerk. Ihre Reaktion wirkt souverän, humorvoll und selbstbewusst: Mariah Carey bleibt Mariah Carey – mit oder ohne Rock Hall. | mit KI
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