Vier Jahre nach seinem Kinostart erlebt Xatars Biopic „Rheingold“ ein beeindruckendes Revival: Der Film hat sich im September 2026 an die Spitze der deutschen Netflix‑Charts gesetzt und damit internationale Produktionen hinter sich gelassen.

Regisseur Fatih Akin erzählt in „Rheingold“ die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Giwar Hajabi alias Xatar – von der Flucht seiner Familie über den Irak nach Deutschland bis hin zu seinem Aufstieg im Musikgeschäft. Der Film verbindet Gangsterdrama, Migrationsgeschichte und Musikerbiografie zu einem intensiven Porträt eines Mannes, der zwischen Kriminalität, Kunst und Selbstbehauptung seinen Weg sucht.
Schon im Kino war „Rheingold“ ein Erfolg: Über 175.000 Zuschauerinnen* in der ersten Woche und insgesamt mehr als eine Million Kinobesucherinnen* machten den Film zum erfolgreichsten Werk in Akins Karriere und zum kommerziell stärksten Deutschrap‑Film aller Zeiten. Nun wiederholt sich der Triumph im Streaming. Expertenschätzungen zufolge braucht es 300.000 bis 600.000 Views pro Woche, um Platz 1 der Netflix‑Charts zu erreichen – eine Marke, die „Rheingold“ offenbar souverän geknackt hat.
Auch die Kritiken fallen positiv aus: Auf IMDb erreicht der Film 6,7 von 10 Punkten, Zuschauer*innen loben die Mischung aus Gangsterdrama und emotionaler Lebensgeschichte sowie die starke Performance von Emilio Sakraya in der Hauptrolle.
Trotz des Erfolgs bleibt die Veröffentlichung nicht ohne Kontroversen: Xatars Familie kritisierte bereits früher die Verwertung des Films ohne ihre Zustimmung. Dennoch zeigt der aktuelle Streaming‑Hype, dass „Rheingold“ weiterhin eine enorme kulturelle Resonanz besitzt – und Deutschrap‑Biopics im Mainstream angekommen sind. | mit Ki
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