Auf der Suche nach dem Album des Jahres 2015

Veröffentlicht in Album des Monats von am 3. Januar 2016 2 Kommentare

rap2soul FB Profilbild boxIn unser Rubrik „Album des Monats“ haben wir auch  2015 jeden Monat wieder ein aktuelles Album vorgestellt, von dem wir überzeugt sind, dieses Werk gehört in Euer Musikarchiv. Nun suchen das Black Music Portal rap2soul und Dein Urban Black Beats Radio PELIONE.FM das Album des Jahres 2015. Welches der folgenden 12 Alben ist Dein Favorit? Stimmt auf rap2soul.de und PELIONE.FM ab.  Die Abstimmung läuft den ganzen Januar und Februar 2016 über. Nutze unser Voting-Feld (auf rap2soul) und trage Deinen Kommentar in unser Kommentarfeld.

Gewinnspiel: Unter allen Teilnehmern (Kommentaren) verlosen wir 3x Einkaufsgutscheine für das Shopping-Portal Amazon. (Rechtsweg ausgeschlossen, Datenschutzbestimmungen beachten).

Wer soll „Album des Jahres 2015“ werden?

Wer soll „Album des Jahres 2015“ werden? (3 Antworten möglich)

  • Dr. Dre – Compton a Soundtrack by Dr. Dre (September 2015) (37%, 10 Votes)
  • Kendrick Lamar – To Pimp a Butterfly (August 2015) (26%, 7 Votes)
  • Chris Jasper – The One (Februar 2015) (22%, 6 Votes)
  • Janet Jackson – Unbreakable (Oktober 2015) (19%, 5 Votes)
  • D’Angelo And The Vanguard - Black Messiah (März 2015) (11%, 3 Votes)
  • Cool Million – Sumthin’ like this (November 2015) (11%, 3 Votes)
  • T.I. – Paperwork (Januar 2015) (7%, 2 Votes)
  • Ludacris – Ludaversal (Mai 2015) (7%, 2 Votes)
  • BadBadNotGood & Ghostface Killah – Sour Soul (Juni 2015) (7%, 2 Votes)
  • Mariah Carey – #1 to Infinity (Juli 2015) (4%, 1 Votes)
  • Bahar Kizil – Bullets of Love (April 2015) (4%, 1 Votes)
  • Sharon Jones & The Dap-Kings - It’s A Holiday Soul Party (Dezember 2015) (0%, 0 Votes)

Stimmen insgesamt: 27

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Januar 2015

T.I. – Paperwork

T.I. (Foto: Promo)

T.I. (Foto: Promo)

Das aktuelle Album von T.I. trägt den Namen „Paperwork“. Ja, das kenne ich, die Papiere auf dem Schreibtisch machen sich selbstständig, als ob sie selber arbeiten würden. Spaß beiseite. Ich habe das Album mehrfach gehört, es ist also etwas Besonderes. Als Musiker hat man immer verschiedene Optionen: entweder man orientiert sich am letzten Trend oder man setzt neue Standards. http://www.rap2soul.de/2015/t-i-paperwork-24918

Februar 2015

Chris Jasper – The One

Der Isley-Brother, der am 30. Dezember seinen 63. Geburtstag feierte, hat wieder alles selbst gemacht: Songwriting, Instrumentierung und Gesang. Bei vier Songs hat ihm seine Frau (und Anwältin) Margie Jasper zur Seite gestanden beim Backgroundgesang, den er bei den übrigen sechs Stücken ebenfalls im Alleingang gestemmt hat. Der Titeltrack – zudem Opener und erste Single – ist prägnant einprägsam wie die Überhymne „Caravan of love“ und spielt in deren Liga. Chris Jasper hält an der Soultradition fest; er lebt den Crooner aus, der Balladen wie „Still in love“ schreiben und interpretieren kann – wie er es jahrzehntelang zelebriert und immer mehr verfeinert hat. Bei ihm sind die slow jams nicht einschläfernd, sondern energiebeladen bis in mittlere Tempi. http://www.rap2soul.de/2015/chris-jasper-the-one-24990

März 2015

D’Angelo And The Vanguard „Black Messiah”

D_Angelo_art_workEin staunendes Publikum hat D’Angelo zurückgelassen auf seiner Deutschland-Tour, die ihn u. a. nach Berlin, Hamburg und Frankfurt geführt hat (wir berichteten). Im Gepäck hatte der herausragende Soul-Guru mit Vorliebe für rot-schwarz karierte Ponchos neben dem Schlagzeuger von Mint Condition sein exzellentes Album „Black Messiah“, das kurz vor dem Jahresende erschienen und unser „Album des Monats“ ist.

Der Text zu diesem Album fordert Hauptsätze, die mit “es” beginnen, gerade zu heraus. Es poppte wie Kai aus der Kiste im Weihnachtsdisplay auf, ähnlich der LP von Beyonce im Dezember 2013. Nun ist D’Angelo neben Maxwell und Anthony Hamiltoneiner der am höchsten geschätzten Soulkünstler. http://www.rap2soul.de/2015/dangelo-and-the-vanguard-black-messiah-25073

April 2015

Bahar Kizil – Bullets of Love

Bahar Kizil mit Jörg Wachsmuth (Foto: rap2soul)

Bahar Kizil mit Jörg Wachsmuth (Foto: rap2soul)

Nun liegt es endlich vor mir und noch länger habe ich benötigt um über dieses Album, das ich als eine bemerkenswerte Produktion eingestuft habe zu schreiben. „Bullets Of Love“ ist das Debütalbum der Freiburgerin Bahar Kizil. Ein gut produziertes R&B-Album „Made in Germany“. Man könnte es auch auf Hamburg münzen.

Es ist eine Weile her, dass ich mit Bahar zum Interview verabredet war. Sie hatte gerade ihre erste Single „Drank“ veröffentlicht, ein Song gemeinsam mit den Spaceboyz. Gemeinsam mit ihrem Manager fuhr sie mit einem Leihwagen aus ihrer Wahlheimat Hamburg nach Berlin. Interviewtag zur Singleveröffentlichung. Ich war gespannt auf die Sängerin, die einst jüngstes Mitglied der Casting-Gruppe Monrose war. http://www.rap2soul.de/2015/bahar-kizil-bullets-of-love-25215

Mai 2015

Ludacris – Ludaversal  

Ludacris_artworkNun ist es endlich auf dem Markt; das neue Album von Ludacris, der erst vor kurzem geheiratet hat. Es ist unser Album des Monats Mai und für Dirty South-Fans obligatorisch. Aber nicht nur für diese Anhängerschaft ist die LP von Luda interessant.Auto, Flugzeug und achtes Album des 37-Jährigen aus Atlanta, der eine fünfjährige Plattenpauseeingelegt hatte. Mit ‚Mr. Jack Daniels‘ als ‚spiritual adviser‘… „Ludaversal“ sollte bereits 2012 erscheinen, vermutlich waren Ludas Schauspielrollen in den (zu seinem Image passenden) Fast & Furious-Fortsetzungen für die Produktionsverzögerung ausschlaggebend. Die Dirty South-Ikone hat natürlich nicht die künstlerischen Ambitionen eines Kendrick Lamar, aber einen ausgeprägten Personalstil und eine stimmliche Wucht wie DMX. Ludacris klopft Sprüche wie zu seinen besten Zeiten, als er mit „Area codes“ und „Move bitch“ Tracks für Clubs (und Trucks) produzierte. Das ist über ein Dutzend Jahre her. http://www.rap2soul.de/2015/ludacris-ludaversal-25318

Juni 2015

BadBadNotGood & Ghostface Killah – Sour Soul

Was passiert eigentlich, wenn einer der ganz ganz großen des Hip Hop auf eine kanadische Jazz-Formation trifft, die aber auch im Hip Hop unterwegs ist. Es entsteht eine saure Seele. Hört sich aber nicht optimal an, deshalb nochmal in der passenden Sprache. Das kanadische Jazz-HipHop-Trio BadBadNotGood aus Toronto ist auf Wu-Tang Member Ghostface Killah getroffen. Beide waren zusammen im Studio und das Ergebnis ist „Sour Soul“. Eines der feinsten Hip Hop Alben der letzten Jahre, zumindest Monate.

Bei der Arbeit an dem Album haben sich BadBadNotGood von der Musik der 1960er und 1970er Jahre inspierieren lassen. Es ging nicht nur um die Musik, sondern um Aufnahme- und Produktionstechniken dieser Ära. Für „Sour Soul“ bediente man sich der Technik der live Aufnahme mit musikalischen Instrumenten, verzichtete auf die Arbeit mit Samples. http://www.rap2soul.de/2015/badbadnotgood-ghostface-killah-sour-soul-25414

Juli 2015

Mariah Carey – „#1 to Infinity“

Mariah Carey (Foto: Universal Music)

Mariah Carey (Foto: Universal Music)

Mariah Carey zieht Bilanz. Sie hat einiges erreicht: Kinder geboren, sie war mit dem Rapper Nick Cannon liiert und sie hat viele Hits gelandet. Im Frühjahr ist sie zu ihrem früheren Label zurückgekehrt, während sie parallel Konzerte in der Großstadtwüste bzw. Großstadt in der Wüste gibt.

Zum Dienstantritt in Las Vegas ist ein Album der Frau mit der Fünf-Oktaven-Stimme erschienen, schließlich sollen die Besucher ihrer Greatest-Hits-Revue an der Hotelrezeption des Caesars Palace Merchandising mitnehmen können. Seit Mai singt die Sängerin ihre 18 Pole Positions live und das ist auch das Konzept hinter der LP. http://www.rap2soul.de/2015/mariah-carey-1-to-infinity-25504

August 2015

Kendrick Lamar – To Pimp a Butterfly

Kednrick Lamar (Foto: Universal Music)

Kednrick Lamar (Foto: Universal Music)

Von der Longlist beim Preis der deutschen Schallplattenkritik in die neue Bestenliste: Trotz starker Konkurrenz (u. a. Ghostface Killah, José James, Jedi Mind Tricks und Vursatyl) konnte sich Kendrick Lamar in der für R&B, Soul und HipHop zuständigen Jury der deutschsprachigen Musikkritiker souverän durchsetzen. Nach der Jury-Entscheidung Mitte Juli ist „To pimp a butterfly“ deshalb im August unser Album des Monats, das wir auch auf PeliOne.fm entsprechend würdigen. Ein HipHopalbum ohne HipHop – zumindest, was die damit verbundenen Klischees angeht, die thematisch dennoch zumindest sanft angerissen werden.  http://www.rap2soul.de/2015/kendrick-lamar-to-pimp-a-butterfly-25521

September 2015

Dr. Dre – Compton a Soundtrack by Dr. Dre

Dr. Dre (Foto: Universal Music)

Dr. Dre (Foto: Universal Music)

Als 1999 das letzte Dr. Dre Album erschien, hat keiner mitgerechnet, dass man auf den Nachfolger so lange warten muss. Bei „Compton – A Soundtrack by Dr. Dre“ von einem Nachfolge-Album zu sprechen ist aber sicher auch nicht richtig. Wie sagte der Aftermath-Boss es in seiner Radioshow auf Beat1: „Ich war durch die Dreharbeiten zum Filmso motiviert, ich bin gleich ins Studio. Ich hab ein neues Album und es ist fertig. All meine Freunde sind drauf. Es ist mein letztes Album.“

Lange Zeit hielten sich die Gerüchte um Detox. Gute zwölf Jahre wurden Studiobesuche mit Dre, Songs und Termine in den Raum geworfen. Detox als persönliche Elbphilharmonie, als der BER des Dr. Dre. http://www.rap2soul.de/2015/dr-dre-compton-a-soundtrack-by-dr-dre-25628

Oktober 2015

Janet Jackson – Unbreakable

Janet Jackson (Foto: Mark Lidell)

Janet Jackson (Foto: Mark Lidell)

Sie meldet sich mit neuem Album zurück, nach sieben Jahren Pause ist Janet Jackson wieder da. Für den 2. Oktober 2015 hat sie die weltweite Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums „Unbreakable“ angekündigt, es ist das erste Album des Superstars seit sieben Jahren. Bereits die erste Single-Auskopplung „No Sleeep“ schoss in den USA Position #1 der dortigen Billboard R´n´B Single Charts. Der Longplayer stellt gleichzeitig die historische Wiedervereinigung der berühmten Pop-Ikone mit ihren ebenfalls berühmten Produzenten und Songwritern Jimmy Jam und Terry Lewis da.Das Erfolgs-Trio bringt nun mit dem „Unbreakable“ Album pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum ihrer Zusammenarbeit am bahnbrechenden Album „Control“ ein neues Werk an den Start. http://www.rap2soul.de/2015/janet-jackson-unbreakable-25720

 

November 2015

Cool Million – Sumthin’ like this

coolmillion2Im Oktober kommt unser „Album des Monats“ von Cool Million. „Sumthin‘ like this“ ist nominiert worden für den Jahrespreis 2015 der deutschsprachigen Musikkritik in der Kategorie „Pop/Rock“. Der Jahresausschuss des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“ wird nun über die Longlist (mit Künstlern wie Kendrick Lamar, Faith No More, The Church und ConFunkShun) beraten. Währenddessen bereiten sich Cool Million auf ihren Auftritt beim „Soulfood Festival Bremerhaven“ am 7. November vor. Dort teilen sich die Musiker die Bühne u. a. mit der S.O.S. Band und D’Train. Rap2soul.de präsentiert Euch das Festival, auf dem Ihr die 14 fantastischen Songs des Albums „Sumthin‘ like this“ live erleben könnt. http://www.rap2soul.de/2015/cool-million-sumthin-like-this-25710

Dezember 2015

Sharon Jones & The Dap-Kings “It’s A Holiday Soul Party”

Sharon Jones & The Dap-Kings / X-Mas

Sharon Jones & The Dap-Kings / X-Mas

Der „Rolling Stone“ hat es in einem Satz auf den Punkt gebracht. Das erste Weihnachtsalbum vonSharon Jones & The Dap-Kings ist unser „Album des Monats Dezember“ und nach Meinung der Musikzeitschrift „die perfekte Party-Platte für diejenigen, welche lieber Phil Spector als Johnny Mathis hören“.

Nun – nichts gegen die  Old-Old-Oldschool eines Johnny Mathis (wer ihn nicht kennt,  sollte sich im spätabendlichen Verkaufs-TV den entsprechenden und wie immer mies synchronisierten Werbespot für eine dieser Fünf-CD-Collections reinziehen). Aber so viel Heimlichkeit geht in diesem Jahr auch ohne Heimeligkeit! Sharon Jones hat X-Mas-Sujets in eine klassische Soul-Korsage geschnürt – im Ergebnis hat sie ein Retro-Soulalbum mit Advent-Lyrics geschaffen, die aber nur auffallen, wenn explizit auf den Text geachtet wird. http://www.rap2soul.de/2015/sharon-jones-the-dap-kings-its-a-holiday-soul-party-25942

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